Mitteltrab Teil 3: Auf dem Weg zum Mitteltrab

Lesen Sie hierzu ebenfalls Teil 1 und 2

Damit ein Pferd die gestellten Anforderungen zur vollsten Zufriedenheit des Reiters erfüllen kann, ist es wichtig, jede unnötige Anspannung zu vermeiden, was bereits beim Aufsitzen beginnt. Die Benutzung einer Aufsitzhilfe wird in den Richtlinien für Reiten und Fahren ausdrücklich empfohlen. Durch eine Aufsitzhilfe ist es möglich, die Belastung des Pferdes um ein Vielfaches zu mindern, denn beim herkömmlichen Aufsitzen wirken ungeheure Kräfte auf die Wirbelsäule des Pferdes ein.

Der Reiter zieht den Pferderücken beim Aufsitzen zwangsläufig zur Seite. Damit setzt er die Wirbelsäule des Pferdes einer ungeheuren Belastung aus. Eine automatische Aufsitzhilfe kann  diesen Druck um bis zu 55% mindern. Dadurch wird nicht nur der Pferderücken entlastet. Zusätzlich werden auch die Nerven des Pferdes geschont. Gerade für sensible Pferde besteht andernfalls die Gefahr von Sattelzwang. Besonders bewährt hat sich im Laufe der Jahre die MOUNTY Aufsitzhilfe. Mitteltrab Teil 3: Auf dem Weg zum Mitteltrab weiterlesen

Neuerungen Teil 1: Aufgabenheft 2012 (Schwerpunkt Dressur)

Seit Anfang Oktober 2011 liegt das neue Aufgabenheft 2012  offiziell vor. Mit Spannung wurde es erwartet, da bereits viel über einschneidende Neuerungen gemunkelt wurde. Für die Neugestaltung gibt es zwar einen verantwortlichen Arbeitskreis bei der FN, aber mitgewirkt und diskutiert haben über viele Monate hinweg zahlreiche fachkundige Gruppen und Ausschüsse.

 Es galt, gut reitbare und mit den Richtlinien übereinstimmende Aufgaben zu konzipieren oder bewährte Aufgaben entsprechend anzupassen. Weiterhin war gefordert, dass die Aufgaben auch noch möglichst gleich lang und ohne Übergewichtung einer Grundgangart sein sollten. Die praktische Erprobung und Vorstellung durch erfahrene Reiter haben gezeigt, dass nicht nur diese Ziele sondern auch die nachfolgenden Vorgaben erfüllt wurden:

  •  Sterneaufteilung bereits ab Klasse A (Eine Übersicht befindet sich als pdf angehängt.)
  • Klare Unterscheidung der Aufgaben in Bezug auf die Linienführung
  • Deutliche Lektionsabfragen bei entsprechenden Schwierigkeitsgraden
  • Aufnahmen von Leitgedanken als Richtlinien für die Ausbildung und Beurteilung der einzelnen Lektionen
  • Neue Lektionsabfolgen dienen der sichereren Beurteilung der Rittigkeit, des Standes der Ausbildung und des reiterlichen Einflusses.

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Sehnenprobleme beim Pferd – Wenn Sehnen überdehnen

Vielen Reitern sind die Schreckgespenster Sehnenscheidenentzündung oder Probleme mit dem Fesselträger leider aus der Praxi nur allzu gut bekannt. Mounty hat einen sehr interessanten Artikel zu diesem Thema in der 08/11 Ausgabe der Reiter und Pferde in Westfalen für Sie entdeckt.

Tierarzt Dr. Peter Tilkorn und Tierphysiotherapeutin Martina Ulbrich aus Marl erläutern anschaulich den Verlauf dieser Erkrankungen und wie diese wirksam geheilt werden können.

Lesen Sie selbst: Wenn Sehnen überdehnen

Um es gar nicht erst zu diesen Erkrankungen kommen zu lassen, empfhielt sich der Einsatz von Cool+Press nach jeder Belastung des Pferdes.

 

Mitteltrab Teil 2: Grundlagen für den Mitteltrab

Lesen Sie zum Einstieg: Gedanken zur Dressur und Mitteltrab Teil 1

Eine schon weitgehend gebildete Muskulatur ist die unabdingbare Grundlage für die erforderliche Schub- und Tragkraft, um das Pferd in die Lage zu versetzen, schwungvoller und raumgreifender zu traben, ohne dabei eilig zu werden. Je weiter die Muskulatur gefördert ist, umso leichter wird es dem Pferd fallen, die notwendige Kraft zum federnden Abfußen und Durchschwingen der Hinterbeine einzusetzen, wobei sich auch die Vorderbeine im Laufe der Zeit immer freier erheben können. Bereits hieraus lässt sich erkennen, dass der Übergang vom Arbeitstempo zum Mitteltrab eine schon deutlichere Versammlung zum Erreichen der erforderlichen Tragkraft voraussetzt. Nur die vermehrt untertretenden und somit Last aufnehmenden Hinterbeine ermöglichen den notwendigen Schub. Mitteltrab Teil 2: Grundlagen für den Mitteltrab weiterlesen

Mitteltrab Teil 1: Die Grundgangart Trab

Lesen Sie zum Einstieg: Gedanken zur Dressur

Was ist überhaupt Trab? Was zeichnet Trab aus? Welche Trabtempi werden unterschieden?

Laut dem folgenden Auszug aus den deutschen Richtlinien für Reiten und Fahren sowie den Anforderungen an das Reiten in Dressurprüfungen gemäß LPO:

Kriterien für alle Trabtempi sind der klare Zweitakt und eine gute Schwungentfaltung mit einem erkennbaren Moment der freien Schwebe.

1.      Arbeitstrab
Die Hinterhufe fußen mindestens in die Spur der Vorderhufe. Das Pferd bewegt sich taktmäßig und schwungvoll.

Das „Tritte-Verlängern“ ist als Vorstufe des Mitteltrabes zu verstehen.

2.      Mitteltrab
Im Mitteltrab gewinnt das Pferd durch größeren Raumgriff mehr Boden, ohne in der Trittfolge eiliger zu werden. Der kräftige Schub der Hinterbeine veranlasst das Pferd zum leichten Abfedern und zum vermehrten Vortritt. Die Hinterbeine treten über die Spur der Vorderhufe. Eine Erweiterung des Rahmens wird deutlich sichtbar. (Aufgabenheft 2008)

Im Mitteltrab muss die Bewegung bodengewinnender sein und der Schwung erhöht werden. Der kräftige Abschub der gebeugt unter der Last fußenden Hinterbeine muss das Pferd zum leichten Abfedern und freien Erheben der Vorderbeine bewegen. Die korrekte Haltung muss bleiben, das Pferd darf sich nicht auf die Hand legen. (Aufgabenheft 1986)

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