Teil 6: Schulterherein 2 – Der Weg zur korrekten Traversale

Schulterherein wird ausführlich im Band 2 der Richtlinien für Reiten und Fahren behandelt. Jedem Reiter wird empfohlen, unbedingt die dort behandelten Einzelheiten zu verinnerlichen, da sie die Grundlagen für alle Anforderungen sind, die über den Rahmen der Klasse A hinausgehen.

Ergänzend zu der oben aufgeführten Charakterisierung dieser Lektion im Aufgabenheft kommen im Wesentlichen folgende Punkte hinzu:
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Teil 5: Schulterherein 1 – Der Weg zur korrekten Traversale

Um dem in den vorherigen Teilen beschriebenen Idealbild der Traversale nahezukommen, ist es unumgänglich, die Grundanforderungen an die Seitengänge sicher zu beherrschen, nämlich über das anfängliche Schenkelweichen mit folgendem Schultervor zur Vorbereitung des Schulterhereins, der Schlüssellektion aller Seitengänge.

Gelingen können diese Lektionen nur, wenn auch der Reiter in der Lage ist, ausbalanciert und mit seinem Gewicht auf dem inneren Gesäßknochen in die Bewegungsrichtung zu sitzen, um so sein Pferd in die gewünschte Richtung mitzunehmen.

Wiederholt ist auf Schulterherein als Grundlage der Seitengänge hingewiesen worden. Aus diesem Grunde soll zunächst hierauf eingegangen werden. Begonnen wird in der Ausbildung an der langen Seite mit Reiten in Stellung. Sobald dies in sicherer Anlehnung und taktmäßig gelingt, kann man zum nächsten Schritt, dem Schultervor, übergehen. Das korrekte Reiten in Stellung und der Lektion Schultervor sind untrügliche Zeichen dafür, ob der Reiter unabhängig vom Zügel ausbalanciert sitzt. Da es an dieser Stelle zu weit führen würde, die bis zu diesem Punkt der Ausbildung notwendigen vorbereitenden Lektionen und deren Ausführung zu erläutern, wird auf die Richtlinien für Reiten und Fahren Band 1 (Grundlagen) hingewiesen.

In Teil 6 erfahren Sie merhr über das Schulterherein