Mounty Pferdesport Blog
Informationen rund um Pferde und Reiter

Mitteltrab Teil 8: Christoph Hess über den Mitteltrab

Geschrieben am 29. Nov. 2011

Lesen Sie auch Teil 1-7 Christoph Hess beschreibt in seinem Buch „Besser Reiten für Fortgeschrittene“ (FN-Verlag), wie man das Pferd optimal beim Mitteltrab unterstützen und auf diesen optimal vorbereiten kann.   Grundsätzlich gilt: Wird ein Pferd ehrlich nach den Regeln der Richtlinien für Reiten und Fahren ausgebildet, so ist das Reiten eines korrekten, ausdrucksstarken Mitteltrabes eine Anforderung, die erst weit hinten auf der Liste der zu übenden Lektionen und Tempi in den Grundgangarten angesiedelt ist.

Mitteltrab Teil 7: Zitate zum Mitteltrab Teil 2

Geschrieben am 22. Nov. 2011

Mehr Zitate: Reitvorschrift (R. V.)H. Dv. 12 (Heeresdienstvorschrift), Verlag E. S. Mittler Verbesserung des Ganges und der Durchlässigkeit durch Mitteltrab (Ziffer 69) Wenn sich die Muskeln des Pferdes, besonders die Kruppen-, Rücken- und Bauchmuskeln genügend gebildet haben, die Schubkraft der Hinterhand und die Tragfähigkeit des Rückens entwickelt sind, kann eine bestimmte Anlehnung gefordert werden. Von diesem Zeitpunkt an muß eine Verbesserung des Ganges und der Genickbiegung unter vermehrter Inanspruchnahme der Hinterhand durch den Mitteltrab angestrebt werden. Mitteltrab ist der beste Prüfstein für eine richtig aufgebaute Ausbildung und zugleich das beste Mittel, durch falsche Versammlung entstandene Fehler zu beseitigen. Voraussetzung ist […]

Mitteltrab Teil 6: Zitate zum Mitteltrab Teil 1

Geschrieben am 15. Nov. 2011

Zur Veranschaulichung nun einige Zitate und Beispiele: Die nachstehenden Zitate folgen in zwangloser Reihenfolge und sollen nur dazu anregen, mit ihnen das bereits vorstehend (in Teil 1-5) Gesagte kritisch zu vergleichen und ggf. die bisherigen Ausführungen zu unterstreichen bzw. zu ergänzen. Bei den Formulierungen darf man jedoch keine zu strengen Maßstäbe anlegen, da sich der Sprachgebrauch im Laufe der Jahre ändert. Ebenso kann die Bedeutung eines Begriffs im deutschen Sprachraum unterschiedlich sein. Gerade die abweichende Ausdrucksweise lässt im Vergleich viele Einzelheiten deutlicher und plastischer werden.

Mitteltrab Teil 5: Mitteltrab aus der Sicht eines Turnierrichters

Geschrieben am 08. Nov. 2011

Zur Einführung lesen Sie auch Teil 1-4: Wie beurteilt denn der Turnierrichter den ihm an diesem Tag gezeigten Mitteltrab?  Positiv Schwungvoll, mit gutem Ausdruck, mit viel Raumgriff, mit ausgezeichnetem Schub, in sicherer Haltung, mit deutlicher Rahmenerweiterung, federndes Durchschwingen der Hinterbeine, gute Rückentätigkeit, durchlässige Übergänge bei korrekten Tempi, in guter Kadenz, in sicherer Anlehnung, auf gerader Linie usw.  Negativ Eiliger Bewegungsablauf, Taktfehler, kein Bodengewinn, zu wenig Schub, Tempo nicht erreicht, Pferd kommt auf die Vorhand, matt, laufend, zu wenig Dehnung, Pferd ‚kippt ab’ (verliert die Haltung), legt sich auf die Hand, Pferd macht sich frei, stürmt, links oder rechts neben dem […]

Mitteltrab Teil 4: Voraussetzungen für den Mitteltrab

Geschrieben am 01. Nov. 2011

Lesen Sie ebnfalls Teil 1-3 Nicht nur die ausgebildete Muskulatur ist eine unabdingbare Voraussetzung, um die Reife für einen mühelosen Mitteltrab zu erreichen. Genauso unverzichtbar ist die Durchlässigkeit. Dies wird umso verständlicher, wenn man sich klarmacht, was Durchlässigkeit bedeutet. Albert Stecken, der Bruder von Paul Stecken, bezeichnet die Durchlässigkeit als Prüfstein für das korrekte Erfüllen der ersten drei Stufen der Skala der Ausbildung und zwar Takt Losgelassenheit Anlehnung

Mitteltrab Teil 3: Auf dem Weg zum Mitteltrab

Geschrieben am 18. Okt. 2011

Lesen Sie hierzu ebenfalls Teil 1 und 2 Damit ein Pferd die gestellten Anforderungen zur vollsten Zufriedenheit des Reiters erfüllen kann, ist es wichtig, jede unnötige Anspannung zu vermeiden, was bereits beim Aufsitzen beginnt. Die Benutzung einer Aufsitzhilfe wird in den Richtlinien für Reiten und Fahren ausdrücklich empfohlen. Durch eine Aufsitzhilfe ist es möglich, die Belastung des Pferdes um ein Vielfaches zu mindern, denn beim herkömmlichen Aufsitzen wirken ungeheure Kräfte auf die Wirbelsäule des Pferdes ein. Der Reiter zieht den Pferderücken beim Aufsitzen zwangsläufig zur Seite. Damit setzt er die Wirbelsäule des Pferdes einer ungeheuren Belastung aus. Eine automatische Aufsitzhilfe […]

Mitteltrab Teil 2: Grundlagen für den Mitteltrab

Geschrieben am 11. Okt. 2011

Lesen Sie zum Einstieg: Gedanken zur Dressur und Mitteltrab Teil 1 Eine schon weitgehend gebildete Muskulatur ist die unabdingbare Grundlage für die erforderliche Schub- und Tragkraft, um das Pferd in die Lage zu versetzen, schwungvoller und raumgreifender zu traben, ohne dabei eilig zu werden. Je weiter die Muskulatur gefördert ist, umso leichter wird es dem Pferd fallen, die notwendige Kraft zum federnden Abfußen und Durchschwingen der Hinterbeine einzusetzen, wobei sich auch die Vorderbeine im Laufe der Zeit immer freier erheben können. Bereits hieraus lässt sich erkennen, dass der Übergang vom Arbeitstempo zum Mitteltrab eine schon deutlichere Versammlung zum Erreichen der […]

Mitteltrab Teil 1: Die Grundgangart Trab

Geschrieben am 04. Okt. 2011

Lesen Sie zum Einstieg: Gedanken zur Dressur Was ist überhaupt Trab? Was zeichnet Trab aus? Welche Trabtempi werden unterschieden? Laut dem folgenden Auszug aus den deutschen Richtlinien für Reiten und Fahren sowie den Anforderungen an das Reiten in Dressurprüfungen gemäß LPO: Kriterien für alle Trabtempi sind der klare Zweitakt und eine gute Schwungentfaltung mit einem erkennbaren Moment der freien Schwebe. 1.      Arbeitstrab Die Hinterhufe fußen mindestens in die Spur der Vorderhufe. Das Pferd bewegt sich taktmäßig und schwungvoll. Das „Tritte-Verlängern“ ist als Vorstufe des Mitteltrabes zu verstehen. 2.      Mitteltrab Im Mitteltrab gewinnt das Pferd durch größeren Raumgriff mehr Boden, ohne […]

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