Mounty Pferdesport Blog
Informationen rund um Pferde und Reiter

Teil 8: Die Krone der Seitengänge – Die Traversale

Geschrieben am 15. Jun. 2012

Mit der ‚Krone der Seitengänge‘, den TRAVERSALEN, befasst sich der Band 2 besonders ausführlich zur Erreichung der „anmutigsten Bewegung der Dressur“. Es folgen in verkürzter Form die wesentlichen Punkte: Traversalen sind Vorwärts-Seitwärtsverschiebungen des Pferdes an gedachten Hufschlaglinien entlang in das Innere der Reitbahn, zurück zum Hufschlag oder von der Mittellinie als Zick-Zack-Traversalen ausgehend. Traversalen werden im versammelten Trab oder Galopp geritten. Das Pferd bewegt sich dabei wie im Travers um den inneren Reiterschenkel gebogen und in die Bewegungsrichtung gestellt. Die Traversalverschiebung erfolgt so, dass die Längsachse des Pferdes stets parallel zur Bande verläuft. Die Hinterhand darf in keinem Moment vorausgehen. […]

Teil 7: Travers und Renvers

Geschrieben am 01. Jun. 2012

Travers dient ebenso wie Renvers der Vervollkommnung der durch Schulterherein erlangten Biegsamkeit der Hinterhand, der Verbesserung der Versammlung sowie der Genick und Längsbiegung. Der gymnastische Wert für die Ausbildung des Pferdes liegt nicht im Übertreten des äußeren Hinterfußes, sondern darin, dass der zum Vortritt angeregte Hinterfuß durch die sich über ihn wegschiebende Masse des Pferdekörpers belastet und gebeugt wird. Im Travers ist die Hinterhand soweit in das Innere der Bahn gestellt, dass die äußere Hüfte des Pferdes etwa hinter die innere Schulter gerichtet ist. Das Pferd tritt in die Richtung, in die es gestellt und gebogen ist. Das innere Hinterbein […]

Teil 6: Schulterherein 2 – Der Weg zur korrekten Traversale

Geschrieben am 16. Mai. 2012

Schulterherein wird ausführlich im Band 2 der Richtlinien für Reiten und Fahren behandelt. Jedem Reiter wird empfohlen, unbedingt die dort behandelten Einzelheiten zu verinnerlichen, da sie die Grundlagen für alle Anforderungen sind, die über den Rahmen der Klasse A hinausgehen. Ergänzend zu der oben aufgeführten Charakterisierung dieser Lektion im Aufgabenheft kommen im Wesentlichen folgende Punkte hinzu:

Teil 5: Schulterherein 1 – Der Weg zur korrekten Traversale

Geschrieben am 03. Mai. 2012

Um dem in den vorherigen Teilen beschriebenen Idealbild der Traversale nahezukommen, ist es unumgänglich, die Grundanforderungen an die Seitengänge sicher zu beherrschen, nämlich über das anfängliche Schenkelweichen mit folgendem Schultervor zur Vorbereitung des Schulterhereins, der Schlüssellektion aller Seitengänge. Gelingen können diese Lektionen nur, wenn auch der Reiter in der Lage ist, ausbalanciert und mit seinem Gewicht auf dem inneren Gesäßknochen in die Bewegungsrichtung zu sitzen, um so sein Pferd in die gewünschte Richtung mitzunehmen. Wiederholt ist auf Schulterherein als Grundlage der Seitengänge hingewiesen worden. Aus diesem Grunde soll zunächst hierauf eingegangen werden. Begonnen wird in der Ausbildung an der langen […]

Teil 4: Vorarbeit – Überblick über die Seitengänge

Geschrieben am 20. Apr. 2012

Gemäß Aufgabenheft zur LPO Unterschieden werden die folgenden Seitengänge: Schenkelweichen und Viereck verkleinern und vergrößern Lektionen, die im Schritt geritten werden. Sie zählen nicht zu den klassischen Seitengängen, obwohl sie auf zwei Hufschlägen ausgeführt werden. Ihnen fehlt noch das typische Merkmal der Seitengänge und zwar die Biegung. Das Pferd ist jeweils zur Seite des vorwärts-seitwärtstreibenden Schenkels gestellt, aber nicht gebogen. Das innere Hinterbein tritt in Richtung des Körperschwerpunktes vor, während das äußere bis unter den Schwerpunkt folgt. Schultervor Dies ist eine reine Übungslektion zur Vorbereitung des Schulterhereins und wird deshalb auch turniermäßig nicht verlangt. Schulterherein (‚Die Mutter aller Seitengänge‘) Die […]

Teil 3: Vorarbeit 2- Die Seitengänge oder das Reiten auf zwei Hufschlägen

Geschrieben am 04. Apr. 2012

Auf dem Weg zum Ziel muss man sich immer wieder vor Augen führen, wo eigentlich liegen Sinn und Zweck des Reitens auf zwei Hufschlägen, wie man noch vor nicht allzu langer Zeit die Seitengänge bezeichnete? Klarheit gibt der Auszug aus den deutschen Richtlinien für Reiten und Fahren, Band 2:

Teil 2: Vorarbeit 1 – Die Seitengänge oder das Reiten auf zwei Hufschlägen

Geschrieben am 22. Mrz. 2012

Da die Traversale – auch Traversalverschiebung genannt – im Rahmen der Ausbildung die einwandfreie Beherrschung des Schulterhereins, der Basislektion für alle Seitengänge, voraussetzt, sollen nachstehend die Seitengänge im Allgemeinen und die Traversalen dabei im Besonderen angesprochen werden. Der Unterschied zu den bisherigen Anforderungen in der Ausbildung der Seitengänge wird durch die folgenden Punkte besonders deutlich:  Beim Schenkelweichen treten die äußeren Beine vorwärts/seitwärts bis unter den Schwerpunkt des Pferdes.

Teil 1: Die Traversale – Einführungen

Geschrieben am 07. Mrz. 2012

Bis zum Erscheinen des Aufgabenheftes 2012 wurden Seitengänge bis zur Klasse L als Vorwärts/Seitwärts-Bewegungen zwar mit Stellung aber noch ohne Biegung und in der Regel als Schrittlektionen abgefragt (Schenkelweichen und Viereck verkleinern und vergrößern). Der Sinn der Ausbildung dieser Lektionen liegt darin, das Pferd mit den Hilfen vertraut zu machen. Der Übergang zur Klasse M wurde von sehr vielen Reiter aufgrund unzureichender Ausbildung und Erfahrung nicht gemeistert. Neben dem fliegenden Wechsel wurden die Seitengänge zum Kriterium dieser Klasse. (Auf den fliegenden Wechsel, das ‚Schreckgespenst‘, wird in einem extra Beitrag noch ausführlicher eingegangen werden.) Die Seitengänge werden in Längsbiegung mit der […]

Änderungen im Aufgabenheft – Reiten

Geschrieben am 13. Okt. 2011

Halten Sie es für sinnvoll, dass bei einigen L-Dressuren ab 2012 Traversalen verlangt werden? Diese Frage beschäftigt uns vorab, bevor wir Ihnen alle Änderungen im Aufganbeheft – Reiten in einer Reihe erläutern.

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