Schlagwort-Archive: LPO 2013

Teil 6: Vielseitigkeit und die Neue Leistungsprüfungsordnung

Hinter fast allen Änderungen im Vielseitigkeits-Teil der LPO steckt der Wunsch nach noch mehr Sicherheit und gleichzeitiger Anpassung an das internationale Reglement. Dazu zählt auch die Einführung eines Technischen Delegierten, kurz TD, dessen Funktion sich auf internationalen Turnieren seit Jahren bewährt hat.

Was aber genau macht ein Technischer Delegierter?
Teil 6: Vielseitigkeit und die Neue Leistungsprüfungsordnung weiterlesen

Teil 5: Änderungen in der Disziplin Springen

Neue Stilspringprüfung „Weg und Zeit“
„Im Stilspringen wird oft ‚in Schönheit gestorben’, im Zeitspringen der Hahn aufgedreht.“ In klaren Worten bringt Peter Teeuwen (Hanstedt) auf den Punkt, was er Wochenende für Wochenende auf den Turnieren beobachtet. Eine neue Prüfungsform soll ab 2013 für Abhilfe sorgen: die Stilspringprüfung „Weg und Zeit“, die wie ein Zeitspringen aufgebaut, aber wie ein Stilspringen bewertet wird. „Die Reiter sollen lernen, gleichzeitig schön und effektiv zu reiten und die kürzer gemessene Erlaubte Zeit durch gut gerittene enge Wendungen einzuhalten“, sagt der Bundestrainer der Ponyspringreiter. Einen Testlauf für die neuen Prüfungsform gibt es in diesem Jahr bereits beim Landeschampionat Hannover.

Teil 5: Änderungen in der Disziplin Springen weiterlesen

Teil 2: Neu: „offene“ und „geschlossene“ Prüfungen

Warum gibt es ab 2013 „geschlossene“ Prüfungen?

Die gravierendste Änderung in der LPO betrifft die Ausschreibung von „offenen“ und „geschlossenen“ Prüfungen. Letztere sind den weniger routinierten Reitern vorbehalten und sollen 20 % einer „normalen“ Turnierveranstaltung ausmachen. Wer im LPO-Anrechnungszeitraum mit mehr als drei Pferden in Dressur oder Springen platziert war, der Leistungsklasse eins (LK 1) angehört oder an Prüfungen der Klasse S*** und höher teilgenommen hat, ist in den geschlossenen Prüfungen nicht teilnahmeberechtigt. „Damit wollen wir dem massiven Wunsch der Reiter nach mehr Chancengleichheit entgegenkommen“, erklärt Otto-Erley und beruft sich dabei insbesondere auf eine große Online-Umfrage der FN im vergangenen Jahr, an der sich fast 15.000 Turnierteilnehmer beteiligten. „Der Sport wird stärker denn je von den ,Vielreitern’ geprägt, von Reitern also, die mit mehreren Pferden starten“, sagte in Weimar auch FN-Präsident Breido Graf zu Rantzau mit Blick auf die aktuelle Turniersportstatistik. „Mit der Änderung ist jetzt ein Anfang gemacht und ein gutes Regulativ geschaffen. In ein, zwei Jahren wird es sich zeigen, ob wir bei den Kriterien – zum Beispiel ein Pferd mehr oder eins weniger – nachbessern müssen.“
Teil 2: Neu: „offene“ und „geschlossene“ Prüfungen weiterlesen